In meinem Zimmer sieht es aus wie auf einen Schlachtfeld, was ein sicheres Zeichen dafür ist, dass ich in den letzten Reisevorbereitungen stecke und mich der leidigen Aufgabe des Packens widmen muss. Um möglichst wenig tragen zu müssen, ist jetzt Gepäckoptimierung angesagt; das erscheint aber momentan gar nicht so schwer, da meine Kleidung an die tropischen Temperaturen in Hongkong nicht angepasst ist und daher vor Ort sowieso erst einmal neu eingekauft werden muss/darf.
Autan gegen tropische Mücken, Sonnencreme, Desinfektionsmittel, Digitalkamera und Lonely Planet - gerade wirkt die Vorstellung, in wenigen Tagen am anderen Ende der Welt zu sein, völlig bizarr; Neugier und Vorfreude mischen sich mit Skepsis und einem klein wenig Angst. Bekanntlich wäre ich selbst kaum auf die Idee gekommen, das zu tun, was ich jetzt vorhabe, wenn nicht andere Menschen mir diese Entscheidung abgenommen hätten. Jetzt stehe ich für meine bescheidenen Verhältnisse vor einem großen Abenteuer, das ich zudem in reizender Begleitung antreten darf. Bodensee meets Perlfluss, Spätzle vs. Dim Sum - es kann losgehen.
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