Es ist schon wieder geraume Zeit her, dass wir uns für einen Tag von Hong Kong verabschiedet haben und mit einer beängstigenden Fähre auf eine kleine vorgelagerte Insel namens Cheung Chau gefahren sind.
Wenn man die Fähre verlässt, ist das erste, was man sieht, das goldene MacDonalds-M. Das verfolgt mich hier geradezu, es ist einfach überall, jedoch sind die Preise bei McD auch unschlagbar und die Toiletten meistens akzeptabel, also meist ein guter Deal.
Eigentlich wollten wir einen entspannten Tag am Strand verbringen, aber auf wundersame Weise sind wir an allen im Reiseführer erwähnten Stränden vorbeigelaufen und waren daher mehrere Stunden in der Wildnis wandern. Denn anders als Lamma Island ist Cheung Chau irgendwie noch ruhiger und entspannter. Es war das erste Mal, dass ich streunende Hunde gesehen habe - sie haben selbst mir als Hundeliebhaberin ein wenig Angst eingejagt. Nur gut, dass ich gegen Tollwut geimpft bin. Auch nichts für Empfindliche und Zartbesaitete sind die handgroßen Spinnen, die hier überall in den Bäumen über dem hiking trail ihre riesigen Netze spannen und mir den einen oder anderen hysterischen Schrei entlockt haben, was zur allgemeinen Erheiterung meiner Begleitung Jakob und den den Weg kehrenden Frauen beitrug. Den sehr überwucherten Weg zu einer ehemaligen Piratenbucht konnte ich einfach nicht entlang gehen, aus Angst, dass sich diese riesigen Spinnen über mir abseilen.
Davon abgesehen sind die Tagesausflüge ins Grüne durchaus eine willkommene Erholung vom niemals stillstehenden und hektischen Hong Kong.
Wer ist der Mensch am Strand mit der blauen Badehose? LG Franzi
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